Punta Arenas
Morgens ist der Fluß immer noch oder schon wieder recht hoch. Trotzdem kann man ihn weiter landeinwärts problemlos überqueren, er führt selbst nicht viel Wasser. Vom Ufer aus sehe ich Delfine. Mittags erreiche ich mein Fahrrad. Nach einem ausgiebigen zweiten Frühstück mit Honigmüsli und Kaffee bin ich bereit für die lange Rückfahrt nach Punta Arenas. Abends komme ich dort an, meine Sachen sind immer noch klamm. deshalb beschliesse ich, in einem Hostal zu übernachten. Nach mehreren Anläufen finde ich “Magallanes”, wo ich eine Nacht für 25000 verbringen kann. Das ist ungefähr die drittgrösste Ausgabe im ganzen Urlaub. Dafür kann ich mein Zelt im Hof trocknen. Mit den anderen Gästen komme ich nur bedingt ins Gespräch. Es sind Schweizer, die überkorrekt und penibel reinlich nur flüstern kommunizieren. Ich fühle mich unwohl und mit meinen staubigen Radtaschen irgendwie zu dreckig für diese Umgebung. Nicht meine Welt. Das Bett ist gut und ich kann immer noch in geschlossenen Räumen schlafen.


