15.01.2012

El Chalten

 

Morgens bin ich früh munter und fahre schon um 7:00Uhr los. Nach einigen km sehe ich das Zelt von Tanguy. Der schläft noch. Erste Blicke auf Fitz Roy an einem strahlend schönen Morgen. Den ganzen Tag ist keine Wolke zu sehen. 10 km vor Chalten komme ich an einem schönen Camingplatz vorbei, er liegt günstig für meine Mission “Passo Cuadrado”. Da sind auch die Südafrikaner mit dem Auto, sie sind natürlich außen herum von Süden nach Chalten gekommen. Ich fahre weiter, in Chalten suche ich den ATM, ich weiß dass es ihn gibt. Als ich ihn finde ist leider kein Geld darin. Einkaufen kann ich mit der VISA-Karte, aber ich brauche trotzdem argentinisches Geld! Ich tausche US-Dollar in einem Laden zu einem traumhaften Kurs. Argentinien hat eine hohe Inflation, US-Dollar sind gern gesehen. In der Touri-Info frage ich nochmal nach dem passo Cuadrado. Von dem Campingplatz kann man das nicht in einem Tag machen. Man braucht Steigeisen und Eispickel. Ich zweifle und habe Respekt, will mir aber ein eigenes Bild verschaffen und beschließe es einfach auf einen Versuch ankommen zu lassen.

Bevor ich die Ortschaft verlasse treffe ich noch Tanguy, ich weiß auf welchen Campingplatz er geht (der einzig akzeptable: Refugio; einer ist nur Staub und Dreck, der andere zu teuer). Dann fahre ich wieder, nach 5km treffe ich Scott, der bis 11 geschlafen hat. Ich gebe ihm den Tipp mit dem Campingplatz (er wird trotzdem den staubigen nehmen – selber Schuld). Kurz darauf erreiche ich meine Station “Bonanza” – der beste Camping überhaubt. Im Schatten kleinblättriger Bäume genieße ich Brot mit Dulce de Leche – musste ich jetzt auch probieren – und Kaffee. Danach mache ich mich auf Erkundungstour. Mit dem Rad ohne Gepäck kann ich ein großes Stück des Weges zum Passo mühelos überwinden, den Weg hinauf finde ich nach einigem Suchen auch. Beruhigt kann ich schlafen, der Wecker steht auf 5:00Uhr

 

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