Griechenland
Zurück in der EU fühlen wir uns so unverletzbar, dass wir nichts einkaufen und eine Passstraße in die Berge wählen. 1000hm und einige Ortschaften später stellen wir fest, daß es nichts zu kaufen gibt hier oben. Wir erreichen schließlich ein Dorf mit einem Restaurant. Der Wirt ist untröstlich, daß er uns nicht anbieten kann, da gestern 10 Leute da waren die alles aufgegessen haben. Nach einigem Suchen findet er fettige Würste und Eier, die er uns zubereitet. Dazu gibts immerhin Wein. Die Zelte dürfen wir auf dem Spielplatz aufbauen, wo uns die Kinder noch zeigen wie sie an den Gerüsten klettern können. Nachts muss ich furchtbar schnell aus dem Zelt, ich schließe auf einen kausalen Zusammenhang mit der Wurst…
Freitag nach der höchsten Passüberquerung von 1750m ü.d.M. erreichen wir Grevena und suchen uns danach eine Stelle in einem breiten Flussbett. Jean wählt eine etwas tiefere Stelle und prompt werden wir von einem Platzregen überrascht, die erste Hälfte der nacht packt er weder Matraze noch Schlafsack aus um sie trocken zu halten.
Samstag erreichen wir Meteora, die Klöster sind beeindruckend! Campingplatz mit Pool, ein Spaß!
Sonntag fahren wir weiter gegen den Wind aber flach machen wir 120km. In einer kleinen Ortschaft vor Lamia zelten wir auf einer grossen Wiese mitten im Ort. Daneben ist die Holzhütte die als Beiz dient, die Rentner schauen hier Fussball. Einer von Ihnen erklärt, daß er schon überall auf der Welt war, von Asien bis Amerika. Und im Prinzip seien alle errungenschaften auf die große griechische Vergangenheit zurückzuführen. An dem abend hat Griechenland gespielt, wir konnten aber trotzdem gut schlafen.
Montag, Dienstag verbringen wir auf einer Insel und sehen einen Waldbrand.
Mittwoch nehmen wir eine Fähre und bewegen uns jetzt direkt auf Athen zu. Nachdem wir den Berg bewältigt haben gehts immer bergab, 20km durch die Hitze und den Lärm und Verkehr der Stadt. Um 15Uhr kaufen wir unser Ticket nach Chios. Wir sind so ausgetrocknet dass wir uns im Park 3 Bier gönnen und etwas Musik hören. Um 9Uhr abend fährt unser Schiff, wir haben eine Kabine mit 2 anderen Leuten.
Donnerstag erreichen wir Chios. Dort verbringen wir den tag ohne groß vorwärtszukommen, wir wollen morgen weiter nach Lesbos. Nach einer Nacht fast ohne Schlaf (schlechte Wahl der Ruhestätte, die sich als sehr laut erwies) nehmen wir morgens um 5:30Uhr die Fähre.
Freitag kommen wir in Mitileni an. MeinSattel ist kaputt und wird in einer Moppedwerkstatt kostenlos geschweisst (Aluminium!) Danach fahren wir an einen einsam gelegenen strand und übernachten in einer Bauruine mit Grafitis – wir haben unsere eigene Dachterasse mit Meerblick!
Samstag fahren wir zurück und nehmen abends die Fähre nach Ayvalik in der Türkei.



















































































