20.01.2012

Perrito Moreno Gletscher

 

Alle kommen gut aus den Schlafsäcken und nur der Franzose, der eigentlich noch früher los wollte kommt etwas später. Um 7:10Uhr fahren wir los, um 8 sind wir am Gletscher. Die Busse kommen um 9, deshalb haben wir noch etwas Zeit allein. Ein Zorro colorado (Fuchs) streift umher. Der Gletscher ist gewaltig, wir schauen lange und warten auf einen großen Abbruch. Der kommt tatsächlich.  Der Gletscher drückt auf eine Landzunge, trennt so den See in der Mitte auf und speist mit seinem Schmelzwasser die Seite ohne Abfluss. Das hat zur Folge, daß diese Hälfte einen 6-7m höheren Wasserstand hat. Immer wieder kommt es zum Ausgleich, dann strömt 10-12 Tage das Wasser hinüber.

Nachmittags bummeln in Calafate, das ist aber nur Touristen-Schnick-Schnack. Facturas (süße Stückchen) und der große Supermarkt ziehen mich mehr an. Abends lerne ich noch eine Argentinierin kennen. Sie ist allein unterwegs nachdem sich ihre Freundin in Ushuaya verliebt hat. Sie empfiehlt mir argentinische Musik, es ist ein netter abend.

 

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