26.01.2012

Puerto Natales

 

Das Wetter ist morgens schön, die Kulisse nochmal traumhaft. Ich verlasse den Park, der Wind bläst heftig, aber die Richtung passt meistens. Wenn der Wind von der Seite kommt ist es fast unmöglich, konstant geradeaus zu fahren. Man muss deshalb aufpassen wenn Autos von hinten kommen, da diese möglicherweise nicht auf plötzliche Schlenker gefasst sind. Als ich zurückblicke sind die Berge komplett in Wolken gehüllt. Später regnet es. Das ist zumindest gut gegen das Feuer, das immer noch Teile des Parks im Griff hat. Angeblich sind aber insgesamt nur etwa 60 Feuerwehrleute im Einsatz, was angesichts der riesigen verbrannten Flächen etwas wenig scheint.

Ich komme gut voran. An der “Milodon” – Höhle mache ich eine Pause und laufe hin. Die Höhle ist riesig, darin ein nachgebildetes Riesenfaultier. Aufrecht stehend ist es ungefähr 3m groß. Die letzten Kilometer auf Schotter sind besonders zäh, das schwere Fahrrad sinkt in den weichen Kies ein. Danach sind noch etwa 20km Asphaltstraße zu bewältigen. In Puerto Natales angekommen frage ich an der Touri-Info nach einem Campingplatz und bekomme einen Stadtplan und eine falsche Info. Nach kurzer Suche finde ich den Camping dann selber. Seltsam, niemand bekanntes hier. Ich hatte erwartet, Scott und die deutschen Radler Sarah und Micha zu treffen. Schreibe Scott eine mail und erfahre, daß er in einem Hostal abgestiegen ist. Wir verabreden uns für den nächsten Tag. Der Camping ist gemütlich, es gibt einen großen Supermarkt und zahlreiche Geschäfte. In einer Bäckerei gönne ich mir 5 Facturas, lecker!

 

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